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Ortsübersicht

Interessante Orte auf Fuerteventura

Orte im Norden und der Mitte Fuerteventuras

Corralejo

Corralejo stellt seit einiger Zeit das bedeutendste Urlaubszentrum im Norden Fuerteventuras dar. Aus dem ursprünglichen Fischerdorf, das bis in die 50er Jahre nur aus ein paar Hütten und Häusern bestand, ist mit dem Tourismusboom ein quirliges Ferienzentrum geworden, welches sich seinen dörflichen Kern jedoch bewahrt hat. Den ca. 3.000 Einwohnern stehen über 20.000 Gästebetten gegenüber. Die Gästestruktur ist international, die Urlauber haben die unterschiedlichsten Bedürfnisse: Familien finden sich genauso, wie individualreisende Wellenreiter oder Rucksackbepackte Mountainbiker. Der schöne - flach abfallende - Strand lädt zum Wandern und Baden ein. Viele Sehenswürdigkeiten bietet der Ort nicht, dafür gibt es in der Fußgängerzone viele Bars und Restaurants, in denen sich jeden Abend Einheimische und Touristen treffen und gemeinsam feiern. In der Hauptgeschäftsstraße findet man ein reichhaltiges Angebot an Boutiquen und Souvenirläden. Corralejo bietet sich darüber hinaus hervorragend auch als Ausgangspunkt für unterschiedlichste Touren - per Auto, Motorrad oder Mountainbike - durch den Norden Fuerteventuras an. Ebenso kann man von hier aus auch zu einem Tagesausflug zur vorgelagerten Isla de los Lobos starten.

El Cotillo

El Cotillo im Nordwesten Fuerteventuras ist ein alter Fischerort. Der touristisch bisher nur wenig erschlossene Ort hat sich noch viel von seinem ursprünglichen Charme bewahrt und gilt als weiteres Strand- und Surferparadies. Hier findet man derzeit noch eher Studenten, Rucksacktouristen und Individualreisende. Der Ort hat einen schönen alten Hafen, der durch eine große Mole von der Brandung des Atlantiks geschützt wird. An den Ort schließt sich mit der Playa del Castillo ein schöner Sandstrand an (Vorsicht beim Baden, es gibt unberechenbare Strömungen).

La Oliva

La Oliva war von Beginn des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das politische Zentrums Fuerteventuras (von 1834-1860 sogar Inselhauptstadt). Seinen Namen verdankt La Oliva Olivenhainen, die früher die Ebenen rings um die Stadt bedeckten. Verschiedene restaurierte Gebäude deuten auf den Glanz und die Bedeutung der Stadt in früheren Jahren hin.

Puerto del Rosario

Puerto del Rosario ist mit ca. 18.000 Einwohnern die Hauptstadt Fuerteventuras. Die Stadt selbst wirkt eher ruhig und verschlafen und strahlt nicht das Ambiente einer Hauptstadt aus. Das Bild der Stadt wird beherrscht durch ihre Hafenanlagen. Den Namen erhielt Puerto del Rosario erst im Jahr 1956. Ihre Ursprünge hat die Stadt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts als sie noch Puerto de Cabras (Ziegenhafen) hieß (aufgrund von Süßwasserquellen, an denen die Tiere ihren Durst stillten). Zur damaligen Zeit legten Schiffe hier nur an, um ihre Vorräte an Wasser und Proviant aufzufüllen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts - als Britische Kaufleute ihre Bedeutung als Handelshafen erkannten - konnte sich Puerto de Cabras zu einer bedeutenden Hafenstadt entwickeln. 1860 wurde sie sogar zur Hauptstadt Fuerteventuras ernannt. Der einfache Name passte bald nicht mehr zur Bedeutung und zum Charakter der Stadt, so dass sie 1956 in den wohlklingenden Namen Puerto del Rosario (Hafen des Rosenkranzes) umbenannt wurde. Zu einem wirklichen Schmuckstück hat sich der Ort aber bis heute nicht entwickelt.

Betancuria

Betancuria wurde 1405 vom normannischen Eroberer Jean de Bethencourt gegründet und war bis 1835 die erste Inselhauptstadt Fuerteventuras. Der Ort steht unter Denkmalschutz. Viele Gebäude spiegeln ein Stück gut erhaltenes Mittelalter wider. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Antigua

Antigua liegt fast genau in der Inselmitte und ist einer der ältesten Orte Fuerteventuras. Der Ort liegt in einer fruchtbaren Ebene, in der vor allem Getreide angebaut wurde. Aufgrund seiner landwirtschaftlichen Bedeutung war Antigua für ein Jahr - 1835 - sogar die Hauptstadt von Fuerteventura. Mittelpunkt des Ortes ist die Kirche Iglesia Nuestra Senora Antigua.


Orte im Süden Fuerteventuras

Gran Tarajal

Gran Tarajal ist der zweitgrößte Ort Fuerteventuras. Die Bedeutung der Stadt geht zurück auf die Blütezeit seines Hafens. Früher wurden von hier aus Tomaten aus dem Hinterland verschifft. Heute erfolgt dieses überwiegend von Puerto del Rosario aus. Der Ort liegt windgeschützt in einer Bucht. Trotz seiner Strandpromenade ist der Ort vom Tourismus auf Fuerteventura bisher nur wenig berührt.

Tarajalejo

Tarajalejo ist ein ehemaliger Fischerort an einer windgeschützten Bucht mit dunkelsandigem Strand. Den Reiz des Ortes macht die Mischung aus altem Ort und wachsendem Tourismus aus. Dadurch gehören schöne alte weißgetünchte Fischerhäuser genauso zum allgemeinen Stadtbild wie moderne Boutiquen und Supermärkte.

Jandia und Morro Jable

Jandia Playa ist das größte Tourismuszentrum auf Fuerteventura. Moderne Hotelbauten, Appartementanlagen, Unterhaltungsmöglichkeiten jeder Art sowie unzählige Bars, Restaurants und Einkaufsläden prägen das Bild. Der Ort bietet ansonsten kaum Sehenswürdigkeiten. Der lange Sandstrand ist die Hauptattraktion für die vielen sonnenhungrigen Urlauber. Hier fühlt sich wohl, wer moderne Ferienanlagen mit den Unterhaltungsmöglichkeiten der klassischen Ferienorte in Verbindung mit einem paradiesisch langen Traumstrand zu schätzen weiß.
Morro Jable hat sich in unmittelbarer Nähe aus einem gewachsenen Dorf heraus ebenfalls zu einem modernen Tourismuszentrum entwickelt, jedoch ist der Ort insgesamt noch ein wenig ursprünglicher als Jandia Playa. Am Hafen legen die Fähren aus Gran Canaria an.

Cofete

Cofete ist ein kleiner Ort an der Südwestküste Fuerteventuras. Vom Tourismus noch weitgehend unberührt prägen nur wenige Häuser das Ortsbild. Cofete ist ein lohnendes Ausflugsziel für Urlauber, die einsame Badestrände schätzen. Die fast 12 Kilometer lange Playa de Barlovento ist ein paradiesischer feinsandiger Traumstrand und fast menschenleer. Vor dem Baden im Meer wird wegen gefährlicher Wasserströmungen jedoch ausdrücklich gewarnt. Weithin sichtbar ist die geheimnisumwitterte Villa Winter. Hier soll zu Zeiten des „Dritten Reichs“ der Militäringenieur Gustav Winter vermutlich einen U-Boot-Stützpunkt für die deutsche Marine unterhalten haben.

 

 

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